NAMIBIA APRIL 2016

Viktoria Wasserfälle
Viktoria Wasserfälle
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Viktoria Wasserfälle

VICTORIA WASSERFÄLLE

Die Victoria Falls gehören zu den großartigsten Wasserfällen der Welt und sind ein einmaliges Erlebnis.

Sie bilden die Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia. Für Besucher sind die Fälle sowohl von Zimbabwe, von der Kleinstadt Victoria Falls, als auch von Zambia, von der Kleinstadt Livingstone, aus zugänglich.

Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzen die mächtigen Wassermassen des Zambezi bis zu 110 Meter in die Tiefe.
In der Regenzeit fließen rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand.
Bei Niedrigwasser, wie es besonders in Dürrejahren immer wieder vorkommt, bleibt im September und Oktober von der sonst tobenden Wassermenge nur wenig übrig.
Durch den Sturz des Wassers in die Schlucht entsteht Gischt, die bis zu 500 Meter hoch steigt und mit ihrer Feuchtigkeit eine üppige Vegetation wachsen lässt.
Sogar beim Landeanflug zum Flughafen von Victoria Falls kann man die riesige Gischtwolke sehen.

Wegen der durch das fallende Wasser und den Aufprall am Boden der Schlucht entstehenden Lautstärke und den Sprühnebel, nannten die Einheimischen die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was übersetzt "Rauch der donnert" heißt.
Der britische Missionar und Forscher David Livingstone stand im November 1855 als erster Europäer an den Fällen. Worauf er in seinTagebuch schrieb: "Selbst die Engel müssen entzückt sein, wenn sie über die Fälle fliegen". Und so gab er den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen "Victoria Falls".